Der Kegelclub setzte sich in diesem Jahr aus folgenden Mitgliedern zusammen:
Hans-Jörg Durler, Klaus Fey, Werner Hohwieler, Hans Krebs, Pieter Krebs, Artur Liebig, Uwe Mattes, Kurt Reibel, Heinz Röhrig, Heinz Steiert, Heinz Gutmann, Peter Zipf, Albert Nettner, Jürgen Steiert
Nicht allein das sportliche Geschehen wird in den Büchern erwähnt. So konnte man in diesem Jahr einen Eintrag in den Unterlagen finden, der die Verlobung von Klaus Fey zum Inhalt hatte. Das soziale Engagement bzw. das Interesse des Clubs an seinen Mitgliedern galt (und gilt auch heute noch) als ein Grundprinzip, ohne das der sportliche Erfolg nicht zustande kommt.
In diesem Jahr wurden die letzten Bauarbeiten an der Kegelsporthalle beendet, und die Halle wurde ihrer zweckmäßigen Bestimmung übergeben. Auch der Sportkegelclub 8+1 Streifer zog in die Kegelsporthalle ein und mietete zwei Bahnen. Es waren dies die Bahnen 6 und 7, die von nun an jeden Donnerstag zum Training genutzt wurden.
Von diesem Zeitpunkt an, sollte 8+1 Streifer eine wichtige Rolle im KSV Freiburg spielen, auf sportlicher als auch außensportlicher Ebene. Diese Rolle sollte sich auch über die Grenzen des KSV hinaus bemerkbar machen.
Das Jahr "eins" nach Fertigstellung der Kegelsporthalle.
Ein wichtiges Ereignis nahm seinen Lauf: Es war der Kegelausflug an Christi Himmelfahrt. Nach langer Beratung und stabsplanmäßiger Organisation konnte es losgehen. Das Ausflugsziel war der Tunisee.
Um 9:30 Uhr war Treffpunkt und zugleich Beginn eines umfangreichen Frühstückes. Hier wurde die Grundlage für den bevorstehenden Tag gebildet. Gegen Mittag erreichte man den See und bei gegrillten Würstchen, Wein und Bier, wurde ein schöner Tag verbracht.
Der Kegelausflug hat einen hohen Stellenwert und ist bis heute nicht wegzudenken.
Mitgliederwechsel :
Neuzugänge: Michael Kunz, Wolfgang Fröhlich
Abgang: Artur Liebig
Für das Jahr 1972 soll die Jahreshauptversammlung am 4.Juni erwähnt werden.
Sie fand im Gasthaus Barbara, Robert-Koch-Str., statt.
An der Tagesordnung hat sich bis in die heutige Zeit nur Unwesentliches verändert: Begrüßung, Berichte, Aussprachen, Vorschau und Wahl des Vorstandes waren die beherrschenden Themen.
Zur Mitgliederbewegung ist zu schreiben: Austritt von K. Rieß und W. Fröhlich.
Peter Zipf verliert in diesem Jahr seinen Juniorenstatus und wird als aktives Mitglied geführt.
Eine Namensreform, veranlasst und durchgeführt vom DKB, zwang 8+1 Streifer den Clubnamen abzulegen und einen neuen zu suchen. Nach tage- und nächtelangen Sitzungen wurde beschlossen, den Namen Frisch-Auf Freiburg anzunehmen. Eine Ära war zu Ende gegangen, und ein Name wurde zu Grabe getragen. Was blieb war die Hoffnung auf sportliche Erfolge unter neuem Namen.
Die blieben auch nicht aus:
In der abgelaufenen Spielzeit 1974/75 belegte Frisch-Auf Freiburg den 2. Platz mit 20:8 Punkten.
Einblick in die Mitgliederversammlung vom 19.Dezember:
Wahl des Clubvorsitzenden: Kurt Reibel (einstimmig gewählt)
Sportwart für die 2. Mannschaft: Kurt Steiert (einstimmig gewählt)
Für den Sportwart der 1.Mannschaft wurden drei Kandidaten vorgeschlagen: A. Ziesenis, A. Hoffmann, H. Steiert.
Alles deutete auf eine Kampfabstimmung hin, zu der es dann auch kam. Dabei erhielt H. Steiert die meisten Stimmen und war gewählt.
Einblick in den Trainingsablauf:
Vor jedem Erfolg steht die harte, harte Arbeit. So auch bei Frisch-Auf Freiburg.
Schon früh erkannte man, dass mit einem konzentriert durchgeführten Training ein Maximum an Erfolg zu erzielen war. Nach einem bis ins Feinste ausgedachten Trainingsplan wurde an drei Abenden im Monat trainiert, und an einem Abend im Monat wurde auf Leistung gekegelt. Das Training sowie das Ergebnis des Wertungsspiels waren maßgebend für die Mannschaftsaufstellung...
Zwei neue Mitglieder waren zu begrüßen: Martin Merk, Erwin Koßmann (passiv)
Um das optische Erscheinungsbild zu verbessern wurden neue Trikots und Hosen angeschafft.
Die Mitglieder: Fritz Driller , Klaus Fey, Axel Hoffmann, Siggi Gotthart, Werner Hohwieler Martin Merk, Artur Müller, Kurt Reibel, Heinz Röhrig, Heinz Steiert, Kurt Steiert, Albert Ziesenis, Peter Zipf, Werner Steimle und als passives Mitglied: Uwe Mattes
Mitte des Jahres verließ A. Ziesenis den Club
Die Betrachtung dieses Jahres muss mit einer Entscheidung des KSV Freiburg verknüpft werden. Der Verein hatte vor einigen Jahren die Bildung von so genannten Jugendclubs unterstützt. Somit konnte die große Zahl an Jugendlichen, auf einer finanziell erträglichen Basis, ihren Freizeitsport weiterführen.
Diese Unterstützung von Seiten des Vereins wurde nun. ein gestellt und den Jugendlichen dadurch die Möglichkeit entzogen, den Sport weiter zu betreiben. Dies hatte zur Folge, dass viele Jugendliche das Handtuch warfen und sich vom aktiven Kegelsport zurückzogen.
In dieser Situation hatte Frisch-Auf Freiburg das einzig Richtige getan, nämlich einen Teil der Jugendlichen zu übernehmen. Mit finanziellen Vergünstigungen konnten die besten Juniorenspieler gehalten werden. Das zahlte sich aus, denn im Sog von so Ausnahmespielern wie Andreas Bähr, Jürgen Seemann und Thomas Reibel, konnten Jahr für Jahr andere Junge Talente herangezogen werden. Ein kontinuierlicher Aufbau von jungen Spielern lohnt sich und sichert die Zukunft/das Überleben eines Kegelclubs.
Kurioses
Am 15.12.1978 wurde eine Sitzung einberufen. Es sollten einige aktuelle Probleme besprochen werden, doch dann kam alles durcheinander. Scheinbar noch total überwältigt vom neuen Vereinsrekord (2609 Holz) gelang es der Anwesenden nicht, sich auf das aktuelle Geschehen zu konzentrieren. Die Sitzung wurde vertagt, bevor sie richtig begonnen hatte. Dafür wurde in geselliger Runde der neue Vereinsrekord analysiert und bewertet.
Neue Mitglieder: Jürgen Seemann, Jürgen Santo, Thomas Reibel und Andreas Bähr.
Werner Steimle verlässt in diesem Jahr den Club.
Einer besonderen Erwähnung bedarf der Zuschuss der Stadt Freiburg an Frisch-Auf für sportliche Aufwendungen in Höhe von 1906 DM.
Nach langen und zähen Verhandlungen mit dem Sportamt, war es Werner Hohwieler gelungen, den oben erwähnten Zuschuss zu erhalten. Voraus gegangen waren unzählige Briefwechsel und endlose Telefonate die aber schließlich zum Erfolg führten.
Bedingung für die Gewährung des Zuschusses war die Umwandlung des Kegelclubs in eine Betriebssportgemeinschaft der Stadt Freiburg.
Der vollständige Clubname lautete jetzt: "Frisch-Auf Stadt Freiburg"
Die sportlichen Erfolge:
Im vierten Anlauf hat es die 1. Mannschaft geschafft. Erster Platz in der Kreisklasse A und Aufstieg in die Bezirksklasse.
Die 2. Mannschaft wurde mit 22:6 Punkten, Sieger in der Reserve Kreisklasse. Aufstieg in die Kreisklasse B.
Die 3. Mannschaft spielte in der Reservestaffel 2 Breisgau.
Weiteres Highlight: Bahnrekord in der 100er Wertung im Dezember 1978 mit 2609 Holz:
Kurt Reibel 467, Fritz Driller 437, Thomas Reibel 435, Axel Hoffmann 434, Siggi Gotthart 433, Werner Hohwieler 403.
Das vorliegende Jahr war sowohl sportlich als auch gesellschaftlich sehr abwechslungsreich gestaltet.
Der Ausflug:
Anlaß war das 15jährige Bestehen von Frisch-Auf Freiburg, ehemals 8+1 Streifer.
Es wurde ein Partnerschaftstreffen mit Innsbruck arrangiert. Das Unternehmen sollte drei Tage dauern und begann an einem Freitag mit der Abfahrt in Freiburg. Als Transportmittel dienten der VW Bus von Siegbert Gotthart und der PKW von Heinz Steiert.
In Innsbruck war man in einer Pension untergebracht, deren Besitzer erleichtert war als man wieder abzog. Am Samstag war ein Freundschaftskampf gegen den KC Katzenberger angesetzt, Ergebnis zweitrangig...
Sportliche Erfolge:
1. Mannschaft: Zweiter Platz, Aufstieg in die Bezirklsliga (200er Wertung)
2. Mannschaft: Erster Platz, Aufstieg in die Bezirksklasse B
3. Mannschaft: Zweiter Platz