In Freiburg, dieser symbadischen Stadt, gründet eine handvoll Ausnahmekegler den Sportkegelclub
Am Anfang war es ein Gesellschaftsclub, dessen Mitglieder sich jeden Dienstag im Kaffee "Burgblick" trafen. Diese Treffen endeten meistens sehr spät und in feucht-fröhlicher Verfassung. Schließlich wollte man diesem Gesellschaftsdasein ein Ende setzen und gründete einen Sportkegelclub.
Zu den damaligen Gründungsmitgliedern zählten:
Nicht nur die Form des neuen Clubs sondern auch die Bahnanlage wurde gewechselt. Der Umzug vom Kaffee Burgblick auf die Anlage des FT wurde vollzogen. Hier gab es zwei moderne Asphaltbahnen, die schwer zu bespielen waren. Das hatte zur Folge, dass die obere Leistungsgrenze bei 400 Holz lag und das Erreichen dieser magischen Grenze für viel Gesprächstoff sorgte.
Leider liegen aus dieser Zeit keinerlei Aufzeichnungen vor.
Zwei Jahre nach der Gründung des Kegelclubs 8+1 Streifer gehörten folgende Spieler zur Stammbesetzung:
Heinz Steiert, Werner Hohwieler, Kurt Steiert, Kurt Reibel, Hans Gerbel, Dieter Eck, Wolfgang Fröhlich
Das Regelwerk besagte, dass die Mannschaft aus sechs Spielern bestehen muss, wobei der schlechteste Spieler bzw. das schlechteste Ergebnis gestrichen wird.
Das bereits mit Spannung erwartete erste Spiel fand am 18.09.1966 statt.
Die junge und unerfahrene Mannschaft von 8+1 Streifer musste gegen die alteingesessene Mannschaft von "Voll Nai" antreten. Hier konnte man lediglich an Erfahrung gewinnen und so endete das Spiel erwartungsgemäß mit einer Niederlage.
8+1 Streifer - Voll Nai 1793 Holz : 1913 Holz
Aus dem Lager von 8+1 Streifer wurde verlautet, dass es nur noch besser werden könne und dass man einige personelle Veränderungen in Erwägung ziehe. Und so kam es dann auch. Im Spiel gegen den "Nassen Hut" gelang Hans Gerbel das Superergebnis von 418 Holz (207/211/7F). Die Sensation war perfekt, das Spiel konnte mit dem Ergebnis von 1896 Holz gewonnen werden. Beim Nassen Hut spielte zu dieser Zeit Siegbert Gotthart (328 Holz). In diesem Spiel musste er gegen Kurt Steiert antreten, der mit sehr guten 390 Holz aufwartete.
Hier ein kleiner Auszug der damaligen Ergebnisse:
| Tiefsleistung | Höchstleistung | |
|---|---|---|
| Heinz Steiert | 268 Holz (295 Holz) | 330 Holz (325 Holz) |
| Werner Hohwieler | 297 Holz (304 Holz) | 333 Holz (330 Holz) |
| Kurt Steiert | 336 Holz (339 Holz) | 390 Holz (387 Holz) |
| Gerhard M. | 318 Holz (335 Holz) | 410 Holz (401 Holz) |
| Kurt Reibel | 315 Holz (325 Holz) | 393 Holz (381 Holz) |
| Hans Gerbel | 311 Holz (320 Holz) | 418 Holz (392 Holz) |
| Dieter Eck | 323 Holz (327 Holz) | 359 Holz (348 Holz) |
Am 23.10.1966 kam es zum Aufeinandertreffen von 8+1 Streifer und den Keglerfreunden. Das Spiel endete mit einem Sieg für die Keglerfreunde gegen ein ersatzgeschwächtes Team von 8+1 Streifer. Im Rückspiel konnte diese Niederlage in einen Sieg umgewandelt werden
| 8+1 Streifer | Keglerfreunde | |
|---|---|---|
| Vorrunde | 1764 | 1774 |
| Rückrunde | 1755 | 1738 |
In der Saison 1967/1968 spielte die Mannschaft von 8+1 Streifer in der Kreisklasse I. Das Ziel für diese Spielzeit war klar: Klassenerhalt und Aufbau der jungen Spieler.
Es kam zu folgenden Begegnungen:
| 8+1 Streifer - KCK | 1723:1639 |
| 8+1 Streifer - Bobbele | 1710:1750 |
| 8+1 Streifer - Voll Nai | 1614:1811 |
| 8+1 Streifer - Keglerfreunde | 1782:1670 |
| 8+1 Streifer - Roma | 1787:1803 |
| 8+1 Streifer - Petri Holz | 1787:1777 |
| 8+1 Streifer - Bleibach | 1842:1926 |
Man sieht, Höhen und Tiefen liegen sehr nahe. Dennoch konnte optimistisch in die Zukunft geblickt werden.
Für die Zeit zwischen 1968 und 1970 liegen keine Aufzeichnungen vor
Für die Zeit zwischen 1968 und 1970 liegen keine Aufzeichnungen vor